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Bericht über die Mitgliederversammlung am 3.12.2011 in Köln

Geschäftsführer Rainer Regnery sowie der Vorstand der Interessengemeinschaft erhalten überwältigenden Rückhalt von den Mitgliedern für ihre Bemühungen zur Aufklärung des Falls ACI und der Rettung der Anlegergelder.

Wichtiger Appell: Dringender Handlungsbedarf bei ACI-Fonds VI und VII !

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft ACI-Anleger e. V., in der sich mit ca. 2.500 Mitgliedern fast 50% des Anlegerkapitals organisiert haben, stand der Vortrag des Geschäftsführers Rainer Regnery, der über viele Einzelheiten und teilweise erschreckende Erkenntnisse im Fall ACI berichtete. So verweigert ACI bis heute den lückenlosen Nachweis über den Verbleib der Anlegergelder der ACI-Fonds und immer mehr deutet darauf hin, dass Anlegergelder in vermutlich dreistelliger Millionenhöhe durch ACI veruntreut wurden. Noch im Jahr 2008 wurden Anleger von ACI für die Investition in die Fonds mit Erfolgsberichten über angeblich bereits gesicherte Ausschüttungen geworben, als ACI in Dubai offenbar bereits in Zahlungsschwierigkeiten steckte. Über all dies wurden nicht nur die Anleger, sondern ebenso die Vermittler der Fonds von ACI getäuscht.

Unverständlich blieb den Mitgliedern der Interessengemeinschaft (IG) dabei besonders, dass die Staatsanwaltschaft, der inzwischen mehrere hundert Strafanzeigen von geschädigten Anlegern vorliegen, offenbar bis heute keine Sicherungsmaßnahmen hinsichtlich des Vermögens und der Personen der ACI-Verantwortlichen unternommen hat. Die Mitglieder beschlossen mehrheitlich, die Staatsanwaltschaft in einer Petition durch den Vorstand der IG aufzufordern, in dieser Hinsicht endlich aktiv zu werden.

Je mehr Herr Regnery dies aufdeckt, umso mehr steigen auch die Angriffe gegen seine Person, hinter denen direkt und indirekt die ACI-Verantwortlichen vermutet werden. Kein Wunder, denn wenn die Interessengemeinschaft und Rainer Regnery als deren treibende Kraft nicht tätig wäre, bestünde nicht nur die große Gefahr, dass die Anleger dann endgültig ihr investiertes Geld verlieren, sondern auch, dass ACI dann endgültig das Eigentum an den Fondsobjekten behält. Dies will die Interessengemeinschaft unter allen Umständen verhindern und dabei nach wie vor die vollständige Rettung der Anlegergelder erreichen.

Dies betrifft ganz aktuell die ACI-Fonds VI und VII. Hier verweigern die ACI-Verantwortlichen seit langem den Anlegern und Gesellschaftern eine Gesellschafterversammlung (was für sich selbst spricht) und wenn nichts weiter geschieht, werden beide Gesellschaften zum Jahresende liquidiert. Das hieße Totalverlust für die Anleger und für ACI vermutlich das Alleineigentum an den Beteiligungsobjekten der Fonds. Damit dies nicht geschieht, wird am 21.12.2011 je eine Gesellschafterversammlung für beide Fonds durchgeführt, auf der die Anleger direkt oder per Vollmacht über die Fortführung der Gesellschaften und die Ablösung der Komplementär-GmbH (ACI) entscheiden. Im nächsten Schritt soll dann das Eigentum an den Fondsobjekten auf eine Gesellschaft, die den Anlegern gehört, übertragen werden. Über diese Gesellschaft erwerben die Anleger damit endlich das Eigentum an den Objekten. Es wird daher dringend darum gebeten, dass jeder Anleger der ACI-Fonds VI und VII im eigenen Interesse sein Votum zur Fortführung abgibt. (Vollmachten zum Ausdruck finden Sie auch unter Downloads auf dieser Internetseite; schicken Sie diese bitte nur im Original unterschrieben per Post an die IG ACI-Anleger e.V., sonst sind sie nicht gültig). Die IG ist der Überzeugung, dass es entgegen anderslautender Berichte absolut erfolgversprechend ist, die Beteiligungsobjekte fortzuführen; sie verfügt bereits über entsprechende Kauf-, Miet- und Finanzierungs-Interessenten.

Die Mitglieder sprachen Herrn Regnery und dem gesamten Vorstand der IG mit überwältigender Mehrheit das Vertrauen aus und dankten für die aufopferungsvolle Arbeit.

Alles Weitere über den Verlauf und die Abstimmungen der Mitgliederversammlung wird den Mitgliedern mit dem Protokoll zugeschickt.